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UNISONO: "BAUT'S A FREIBAD IN STINATZ (Bericht, Kurier)
Erbarmungslos hat sich Thomas Stipsits für ein Freibad in Stinatz, der Heimat seines Vaters, ins Zeug ... ... geworfen. Ins Badeg‘wand konnte sich der Kabarettist dann doch nicht schmeißen. Aber wenn auch erfolglos, der Appell "Baut‘s a Freibad in Stinatz" sollte nicht einfach so verhallen. Bereits 2005 hat der Kleinkünstler den Sager vor beinahe 1200 Gästen eingesetzt, um für die gute Sache einige Euro locker zu machen. Deswegen heißt es am 30. August zum 2. Mal: Wenn schon kein Freibad, dann wenigstens ein Benefizkonzert unter diesem Motto in Stinatz auf die Beine stellen. Dessen Erlös von 7000 Euro bei der Premiere floss in die Kasse des Wiener Integrationshauses.
Da lässt sich auch beim zweiten Anlauf der Ehrenvorsitzende der Einrichtung und gebürtige Stinatzer, Willi Resetarits, nicht lumpen. Weil eine Fortsetzung aber irgendwie immer nach einer Steigerung verlangt, konnte auch der Bruder vom Ex-"Ostbahn-Kurti", Lukas Resetarits, für das dreistündige Programm neben der Mehrzweckhalle verpflichtet werden. Zu Dritt wird man open air Stinatzer Gschichteln und Legenden ausgraben. Aber auch was die Musik anbelangt, könnte sich der Abend um das Prädikat legendär verdient machen. Willi Resetarits und das STS-Drittel Schiffkowitz lassen nämlich "The Pinguins" aufleben. Beide leihen auch Duetten mit Birgit Denk, Willi Ganster und Thomas Stipsits ihre Stimmen. Um eins oben draufzusetzen, lässt Letzterer noch unveröffentlichte Songs seiner ersten CD anklingen. Ulli Bäer packt mit der E-Gitarre seine Hadern aus und Christian Stipsits, der Bruder vom Kabarettwunderkind, kontert dem Austropop mit der Band "TapeTheWire" und rot-weiß-rotem Punk. Und wenn man zum Finale die Benefiz-Hymne "Baut‘s a Freibad in Stinatz" anstimmt, wird der "Stipsits-Bua" mental wohl in Fluten eintauchen. Vorverkauf: 21,50 €, Sch., Stud. 16,50 €; Karten: 01 / 96096, www.oeticket.com oder bei Stinatzer Vereinen www.oeticket.com KURIER, Tamara Gmaschich Link zum Kurier-Artikel Drucken
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